Teil 9 – Klima und Energie: Strom sparen zu Hause
Meine große Frage ist immer:
Wie kann ich zu Hause Strom und so auch Kosten sparen?
In meinem Apartment versuche ich schon das bestmögliche, was das Stromsparen angeht.
Der Strompreis ist zwar in der Miete enthalten, aber der Umwelt zuliebe versuche ich trotzdem auf ein paar Dinge zu achten und nicht sinnlos viel Strom zu verbrauchen. Manche Maßnahmen waren mir neu, wie das Beispiel mit den Kochtöpfen. Andere Sachen waren mir bewusst wie mit den Glühbirnen, und beim Standby-Verbrauch war ich einfach ein wenig naiv und habe gedacht, dass das schon nicht so schlimm ist damit.

(Foto: wrw/pixelio.de)
Beim Kochen lasse ich neuerdings immer den Deckel drauf. Das habe ich vorher auch noch nie gemacht, aber anscheinend bleibt der Dampf dann im Topf und die Energie wird optimal genutzt. Die Speisen werden schneller warm.
Am meisten hat mich jedoch das Thema des Standby-Verbrauchs erschreckt, weil ich dachte, dass das nicht so viel ausmachen kann:
Die Jahresproduktion zwei größerer Atom- oder Kohlekraftwerke entspricht den Leerlaufverlusten deutscher Haushalte und Büros, insgesamt 20,5 Milliarden Kilowattstunden im Jahr.

(Foto: Paul-Georg Meister/pixelio.de)
In meinem Apartment steht ein Receiver. Wenn ich ihn ausschalte, löschen sich alle Programme und ich darf ihn von neuem programmieren. Ärgerlich für meine Stromrechnung und auch fürs Klima. Aber jedes Mal den für das Jahr geliehenen Receiver neu programmieren ist auch doof. Also lasse ich ihn an. Eine Mehrfachsteckdose für mein Handyaufladekabel und meinen Laptop habe ich mir inzwischen besorgt, damit ich alle Geräte auf einmal vom Netz nehmen kann, ohne große Mühe.
Nur um den Receiver, da muss ich mich wirklich noch mal drum kümmern. Kann ja nicht sein, dass er jetzt ein ganzes Jahr läuft oder?
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Morgen geht es weiter mit dem Thema „Klima und Winter“.