Teil 6 – Klima und Energie: Klima und Ökostrom

Haus am Schüberg/Ammersbek aus der Luft

Haus am Schüberg/Ammersbek aus der Luft

Das evangelische Tagungs- und Bildungszentrum Haus am Schüberg setzt auf Nachhaltigkeit und behutsamen Umgang mit der Umwelt. Dieser Gedanke spiegelt sich auch beim Wechsel vom herkömmlichen Strom zum Ökostromanbieter wider:

Seit Ende 2006 bezieht das Haus am Schüberg Ökostrom von Greenpeace Energy, einem bundesweiten, unabhängigen Ökostromanbieter. Dessen Ökostrom stammt zu 100 Prozent aus umweltfreundlichen Kraftwerken, die erneuerbare Energien nutzen. Dreiviertel des Stroms stammt aus österreichischen Wasserkraftwerken. Fünf Prozent werden von einem Windpark in Österreich eingespeist und 17 Prozent macht der EEG (kurz für: Erneuerbare-Energien-Gesetz) – Strom aus, der ebenfalls aus erneuerbaren Energien stammt. Des weiteren verpflichtet sich Greenpeace Energy dazu, umweltfreundliche Kraftwerke zu errichten. Auch die Transparenz des Unternehmens ist ziemlich einmalig in Deutschland. Man schaue sich nur die perfekt gestaltete Homepage an: der täglich gelieferte Strommix kann überprüft werden (als ich nachgeschaut habe, bestand der Strommix aus 100 Prozent Wasserenergie), der Wechsel ist sehr einfach, und man kann alles per Internet erledigen.

Allgemein kann jedeR dazu beitragen, den CO2-Ausstoß zu reduzieren, wenn er/sie zu einem Ökostromanbieter wechselt. Wenn man die Preise vergleicht, sieht man auch, dass Ökotarife gar nicht mehr so teuer sind, wie immer gesagt wird (Ökostromanbieter-Preisvergleich gibt’s hier!).

Also Bewegung und den Stromanbieter wechseln: Als Klimaschützerin selbstverständlich. Noch beziehe ich ja im UmweltHaus Ökostrom. Und sobald ich in eine neue Stadt ziehe und studiere, werde ich sofort auf Ökostrom umsteigen.

Der Wechsel ist übrigens ganz einfach: Die bekanntesten Stromanbieter sind LichtBlick, Greenpeace Energy, EWS und Naturstrom. Über den Ökostrompreisvergleich erfährt man ganz schnell, welcher Stromanbieter welches Zertifikat besitzt und auch welcher am günstigsten ist. Das Wechseln funktioniert dann auch problemlos übers Internet.

Nach dem CO2-Rechner von Greenpeace Energy werden bei mir nur 0.04 Tonnen CO2 im Jahr ausgestoßen. Zum Vergleich: Bei einem konventionellen Strommix liegt der CO2-Ausstoß bei 0.54 Tonnen im Jahr mit den Angaben, die ich getätigt habe. Dadurch wird eindrücklich klar, dass möglichst alle Menschen auf Ökostrom umsteigen sollten, damit unser CO2-Ausstoß minimiert wird und wir Nein zur endlichen Kohle und Gas und auch Nein zum Atomstrom sagen! Denn zum einen ist Uran auch endlich und in Deutschland gar nicht vorhanden, und zum anderen stellt dessen Verwendung ein enormes Sicherheitsrisiko dar.

Morgen geht es weiter mit dem Thema „Klima und Energie: Klima und fossile Brennstoffe“.

Autor: Maike Peters
Datum: Samstag, 12. Dezember 2009 1:00
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