Neuigkeiten I
(21.12.2009) - Wie es kam, dass der Klimagipfel scheiterte – und warum dennoch weiterverhandelt wird.
(19.12.2009) - Es ist noch nicht mal ein Minimalkonsens: Die Teilnehmer der Weltklimakonferenz haben sich lediglich darauf geeinigt, die umstrittene "Kopenhagener Vereinbarung" zur Kenntnis zu nehmen. Schuld daran war erbitterter Widerstand zahlreicher Entwicklungs- und Schwellenländer gegen das Papier der Mächtigen.
(19.12.2009) - "Eine Absichtserklärung, die so große Löcher hat, dass man mit der Air Force One hindurchfliegen könnte" - ein Interview mit dem internationalen Greenpeace-Chef.
(19.12.2009) - 25 Staats- und Regierungschefs haben sich beim Weltklimagipfel auf eine gemeinsame Erklärung verständigt. Deren Diskussion im Gipfelplenum steht allerdings noch bevor.
(18.12.2009) - "Everyone who is in this room will be a part of an historic endeavor - one that makes life better for our children and grandchildren" - die Rede Obamas in Kopenhagen.
(18.12.2009) - "Air force one" bringt den Mann, der ein Ass im Ärmel haben soll.
(18.12.2009) - Schlaflos in Kopenhagen: Bei einem Sondertreffen beauftragten die politischen Spitzen der mehr als 20 wichtigsten Länder und Regionen in der Nacht zum Freitag ihre Unterhändler, bis zum Morgen die wesentlichen Streitpunkte zu klären und somit die Weichen für eine Einigung zu stellen.
(17.12.2009) - Die Hoffnung stirbt zuletzt: Der vorletzte Tag des Klimagipfels in Kopenhagen hat zumindest kleine Fortschritte gebracht. Kanzlerin Merkel rechnet mit langen und zähen Verhandlungen in den Nacht
(17.12.2009) - Die Kanzlerin gibt die Hoffnung auf einen Erfolg des Klimagipfels noch nicht auf. Sie räumt allerdings auch ein: Die Chancen stehen nicht gut.
(17.12.2009) - Pressemitteilung Brot für die Welt/EED: Bundesregierung und EU müssen jetzt eine dreißigprozentige Emissionsreduzierung ohne Bedingungen anbieten. Ohne diese Vorreiterrolle der EU werden die Verhandlungen scheitern
(16.12.2009) - Angela Merkel behauptet, "mit Leidenschaft Klimaschutzpolitik" zu machen – dabei setzen ihre Häuser auf Billigstrom. Erst, nachdem die taz klagte, gab man diese Information heraus.
(16.12.2009) - Die dänische Polizei zeigt sich von der UN-Klimakonferenz überfordert. Friedliche Demonstranten werden drangsaliert. Viele Dänen erkennen ihr Land nicht wieder.
(15.12.2009) - Radiobeitrag des WDR: Gegen die Pläne der Landesregierung, den Klimaschutz aus dem Gesetz zu streichen, formiert sich breiter Widerstand - von den Kirchen über die Gewerkschaften bis zu den Umweltverbänden.
(15.12.2009) - Die Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Katrin Göring-Eckardt: "Die Bundesregierung muss alles in ihrer Macht Stehende tun, damit sich die internationale Staatengemeinschaft beim UN-Gipfel von Kopenhagen auf verbindliche Ziele zum Klimaschutz einigt."
(15.12.2009) - Die dänische Umweltminsiterin Lykke Friis im Dlf-Interview: "Das führt hier zu keinem juristisch verbindlichen Vertrag. Das kann man einfach nicht schaffen. Das hat man auch schon vor ein paar Wochen gesagt."
(15.12.2009) - Bob Geldof berichtet aus Äthiopien auf SPIEGEL-Online: "Die Dorfgemeinden, die wir in der nordäthiopischen Provinz Tigray besucht hatten, mussten die Monate des Jahres umbenennen, weil sich diese von den Jahreszeiten her ableiten. Inzwischen haben sie das aufgegeben, weil sich die Jahreszeiten so schnell verändert haben."
(15.12.2009) - Die Organisatoren des Klimagipfels in Kopenhagen sind komplett überfordert: Zu viele Menschen wollen bei dem Treffen dabei sein - und müssen einen ganzen Tag umsonst in der Kälte ausharren.
(14.12.2009) - Überraschender Vattenfall-Auftritt in Kopenhagen: „Unser Konzern möchte Leute auf eine spaßorientierte und kreative Weise zum Klimaschutz bewegen“
(14.12.2009) - Der Delegationsleiter der Entwicklungsländer, Lumumba Di-Aping im Interview mit der FR: "Es gibt kein 'Unmöglich' in dieser Welt"!
(14.12.2009) - In einer Anzeige im Handelsblatt vom heutigen Tag haben 40 kirchliche Würden- und Amtsträger die Bundeskanzlerin zu einer deutschen Führungsrolle bei den Klimaverhandlungen in Kopenhagen aufgerufen.
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Neuigkeiten II
(14.12.2009) - And the winner is: nobody. Wieder einmal blieben die ersten drei Plätze des Klimaschutz-Index der Umweltorganisation Germanwatch vakant.
(13.12.2009) - Den ökumenischen Gottesdienst anlässlich der Klimakonferenz im Kopenhagener Dom kann man hier noch einmal in einer Aufzeichnung des dänischen Fernsehens verfolgen.
(13.12.2009) - Vor Ihrer Abfahrt nach Kopenhagen gibt die Bundeskanzlerin der "Bild am Sonntag" ein Interview.
(12.12.2009) - Deutschland und die EU werden beim Klimaschutz nicht alleine vorangehen, betonte die Kanzlerin. Es dürfe außerdem nicht zur Abwerbung von Arbeitsplätzen kommen.
(12.12.2009) - Zur Halbzeit der internationalen Klimakonferenz sind in Kopenhagen und anderen Städten der Welt Zehntausende für ein weitreichendes Abkommen zum Klimaschutz auf die Straße gegangen.
(11.12.2009) - Signal an die Kopenhagener Klimakonferenz: Die EU-Staats- und Regierungschefs haben sich geeinigt, in den kommenden drei Jahren 7,2 Milliarden Euro Klima-Hilfen an ärmere Länder zu zahlen.
(11.12.2009) - Der Streit zwischen Industrie- und Schwellenländern eskaliert: China hat auf dem Kopenhagener Klimagipfel jetzt seinen Entwurf einer Abschlusserklärung präsentiert -eine Retourkutsche an die Dänen, die zuvor einen umstrittenen Vorschlag ins Spiel gebracht hatten.
(10.12.2009) - Eigentlich wäre die „Offene Kirche“ der Sankt Petri Kirche in Kopenhagen im wohlverdienten Winterschlaf, da sich in den dunklen Monaten nur wenige Touristen nach Kopenhagen verirren. Aber dann kamen die „Weisen“ schon im Advent, um über die Rettung des Planeten zu beraten.
(10.12.2009) - Bischof Gerhard Ulrich, Vorsitzender der Kirchenleitung der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche, wird ab Freitag (11. Dezember) an der Internationalen Klimakonferenz in Kopenhagen teilnehmen.
(10.12.2009) - Die Entwicklungsländer fordern vehement Finanzhilfen. EU und Industrieländer scheinen zwar zu Milliardenzuschüssen bereit - doch mit ihrem Angebot könne man sich nicht mal um die Toten der drohenden Katastrophe kümmern, sagt ein Diplomat.
(9.12.2009) - Umweltschützer und Delegierte aus Entwicklungländern sind wütend: Ein jetzt bekannt gewordener Entwurf für das Klimaabkommen von Kopenhagen schützt ihrer Meinung nach einseitig die Interessen der reichen Länder.
(9.12.2009) - Bizarrer Beitag zur Klimakonferenz: Im Landtag wird am Mittwoch (09.12.09) über das neue Landesplanungsgesetz beraten. Ein Paragraph, der klimapolitische Ziele vorschreibt, soll wegfallen.
(9.12.2009) - Dennis Meadows: wir müssen lernen, mit dem CO2-Ausstoß von Afghanistan ein Leben zu führen, das Erfüllung und Entfaltung erlaubt.
(8.12.2009) - Große Autokonzerne können sich schmücken, „Sponsor“ der Kopenhagen-Konferenz zu sein. Ja, richtig: Automarken dürfen bei der UN-Konferenz zur Rettung der Welt als Sponsoren auftreten!
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