Die UN-Konferenz von Kopenhagen im Dezember 2009
wird die Klimaschutz-Agenda für die nächsten
Schritte im Kampf gegen den Klimawandel ausarbeiten.
Die Kirchen setzen sich seit Jahren für eine
gerechte und nachhaltige Entwicklung dieser Welt,
insbesondere im Bereich des Klimaschutzes ein. Denn "der
globale Klimawandel zerstört natürliche
Lebensgrundlagen, verschärft Armut, untergräbt
Entwicklungsmöglichkeiten und verstärkt
Ungerechtigkeit. Die in Armut lebenden Menschen,
besonders in den Ländern des Südens, sind
die Hauptleidtragenden des Klimawandels, d.h. des
Energieüberkonsums der Industrieländer
und der globalen Konsumentenklasse" - so heißt es in der "Entwicklungspolitischen
Plattform der Kirchen: Klima der Gerechtigkeit" vom Oktober 2008.
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Am 13. Dezember 2009 überreicht Desmond Tutu (rechts) aus Südafrika alle 512.894 Unterschriften, die weltweit für den Aufruf "Countdown to Copenhagen" gesammelt worden sind, an den Chef des UN-Klimasekretariats Yvo de Boer (links)
(Foto: Lene Ejg Jarbo / DanChurchAid) |
Kirchen, evangelische
Entwicklungswerke und ökumenische Initiativen wollen
gegenüber den politisch Verantwortlichen im
Vorfeld der Klimakonferenz von Kopenhagen verdeutlichen,
dass in den Industrieländern deutliche Emissionsminderungen
nötig sind und dass es eine Verpflichtung
gibt, die Entwicklungsländer bei der Anpassung
an den Klimawandel und bei deren Reduktionsanstrengungen
finanziell und technologisch zu unterstützen
Engagieren Sie sich, mobilisieren Sie Andere,
unterschreiben Sie den "Kopenhagen-Aufruf
der Kirchen", um die Verantwortlichen in
Politik, Wirtschaft und Gesellschaft daran zu erinnern,
dass es keinen wirksamen Klimaschutz ohne globale
Gerechtigkeit, Armutsbekämpfung und die Respektierung
der Menschenrechte gibt.
"Countdown to Copenhagen"
ist eine internationale Kampagne getragen von ökumenischen
Entwicklungswerken, dem Weltkirchenrat,
Kirchen und deren Partnerorganisationen in Europa,
Afrika, Asien und Amerika. Weitere Informationen
finden Sie auf
der internationalen Website.
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